<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868</id><updated>2012-02-06T20:22:42.128+01:00</updated><title type='text'>Sarina's Blog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>24</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-4556547313859059603</id><published>2009-05-11T20:47:00.003+01:00</published><updated>2009-06-04T13:33:14.281+01:00</updated><title type='text'>Vom Chefin sein und anderen Kleinigkeiten</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ja, ja, ich weiss, ich habe schon lange nicht mehr geblogt. Entschuldigung dafür.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Es ist viel gelaufen diese lange Zeit hindurch.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Was immer da war, war meine persönliche Assistentin. Gott sei dank. Sie läuft neben mir, ein ruhiges Gewässer. Aber wer glaubt,  ich denke nicht über persönliche Assistenz nach, der irrt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Zum Beispiel dann, wenn&lt;/span&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; es um unangenehme Termine geht, wie zum Beispiel Arztbesuche, Telefonate, Erkundigungen einholen. Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn meine Assistentin für mich zum Zahnarzt gehen würde. Einen Vorteil hätte das Ganze allerdings. Zum einen für meinen Zahnarzt und zum anderen für mich, für meine Assistentin jedoch weniger. Mein Zahnarzt müsste nicht die ganze Zeit vor mir stehen während der Behandlung sondern könnte sich, wie es „Normal“ ist, auf einen Stuhl setzten und ich andererseits hätte nicht tagelang vorher Angst vor diesem Termin. Damit ich nicht soviel zum Zahnarzt müsste, gäbe es ja vielleicht die Möglichkeit auch fürs Zähne putzen persönliche Assistenz in Anspruch zu nehmen. Das ist aber eine ganz andere Geschichte welche einen separaten Blog in Anspruch nehmen würde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nein ganz im Ernst, es gibt einfach Sachen welche man nicht an die PA delegieren kann.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Spätestens vor dem all monatlichen Termin mit der Erfahrungsgruppe Persönliche Assistenz mache ich mir Gedanken über das Chefin sein und spätestens am Ende dieses Nachmittags komme ich zum Schluss, dass ich keine gute Chefin bin und es die Anderen viel besser im Griff haben als ich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ich habe mir ein paar Managerbücher gekauft in der Hoffnung&lt;/span&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;, dass ich besser werde und man sagt ja so schön: Lesen bildet. Also dachte ich mir: nur mutig drauf los lesen. Eigentlich hasse ich lesen. Sicherlich ist zum Teil meine Sehbehinderung daran schuld, aber zum Anderen habe ich auch gar keine Geduld. Es sei denn, es geht runter wie ein Stück Schokolade und ich fühle einen wohlig süssen Nachgeschmack.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Nun zurück zum Managerbuch:&lt;/span&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt; gut gelaunt schlage ich dieses Ding auf, die Schrift ist recht gross, also ist es ein leichter Anfang und ich lese und lese und am unteren Ende der Seite ist mir ganz schlecht. „Was, so soll das funktionieren?“ Nein Dankeschön, das passt mir hinten und vorne nicht, also wieder weg damit. Ich finde lieber meinen ganz eigenen Stil, vielleicht schaue ich später mal wieder rein... wer weiss.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Bald sind Sommerferien, an sich etwas Erfreuliches, für mich allerdings weniger. Ich arbeite lieber. Während der Ferienzeit könnte ich immer ganz viel Assistenz gebrauchen. So muss ich mir langsam überlegen, wie ich meine diesjährigen Sommerferien organisieren will. Es liegt mir nicht so sehr, neue Assistenz anzustellen. Ich bin ein scheuer Mensch. Wenn überhaupt etwas in dieser Richtung passieren wird, dann in letzter Minute, so nach dem Motto: Kommt Zeit, kommt Rat…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-4556547313859059603?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/4556547313859059603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=4556547313859059603' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/4556547313859059603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/4556547313859059603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2009/05/vom-chefin-sein-und-anderen.html' title='Vom Chefin sein und anderen Kleinigkeiten'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-3621279705772804183</id><published>2008-02-12T18:55:00.000+01:00</published><updated>2008-02-12T18:57:43.390+01:00</updated><title type='text'>23. Zum Geschäftstermin mit Assistenz</title><content type='html'>&lt;span lang="de-CH"&gt;Zuerst einmal ein paar Vorbemerkungen zu diesem Blog. Nicht nur Menschen mit Behinderung haben heutzutage persönliche Assistenz. An verschiedenen S&lt;/span&gt;itzungen an denen ich teilnehme haben wichtige Leute ihre persönliche Assistentin dabei. Früher nannte man diese Frauen Sekretärinnen, heute heissen sie persönliche Assistentinnen.&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Demnach sollte es in den Köpfen der Menschen sein was eine persönliche Assistentin ist. Aber persönliche Assistenz ist nicht gleich persönliche Assistenz. Davon handelt der nachfolgende Blog.&lt;br /&gt;An meinem Arbeitsplatz bin ich unter anderem für die Buchhaltung verantwortlich. Vor ein paar Wochen nun, war es wieder mal Zeit diese revidieren zu lassen. So verabredete ich mich mit unserem Revisor am Flughafen. Nicht, dass jetzt jemand auf die Idee kommen könnte nach der Übergabe würde ich gerade auf die Bahamas oder so entfliehen, weil ich mir vorher etwas zur Seite gelegt hätte. Und überhaupt für die Bahamas hätte es sowieso nicht reichen können, bestenfalls für Korsika mit Übernachtung in einem Touristenlager.&lt;br /&gt;Wir trafen uns einfach in der Mitte zwischen seinem und meinem Büro. Da ich nachher sowieso den Flughafen ein wenig geniessen wollte ging ich mit meiner Assistentin dorthin. Der Revisor stellte mir verschiedene Fragen und während ich sie beantwortete bemerkte ich wie er hin und wieder meine Assistentin ungläubig ansah. Sein Blick schien meine Assistentin zu fragen: „Kann man ihr trauen?“, oder „stimmt, was sie sagt?“. Mich störte das sehr. Da kamen mir meine Geschwister in den Sinn und wie das war, wenn sie mit mir unterwegs waren. Wenn wir dann in einen Laden gingen und die Verkäuferin jeweils meine Geschwister ansprach mit den Fragen: „Was will er denn?“, oder „welche Farbe mag er denn?“. Komischerweise wurde ich zu dieser Zeit immer als Mann angesehen. Das alles ging mir so auf die Nerven erstens, dass ich als Mann angesehen und zweitens, dass ich nicht direkt angesprochen wurde, dass ich dann beschloss alleine einkaufen zu gehen. So waren die Verkäuferinnen gezwungen mich direkt anzusprechen.&lt;br /&gt;In meinem heutigen Lieblingsladen werde ich angesprochen ob meine Kollegin nicht dabei sei. Da versuche ich jeweils zu erklären, dass sie meine persönliche Assistentin ist und von mir persönlich angestellt worden ist. Dies gelingt mir jedoch nicht. Ich frage mich dann warum das so ist. Wahrscheinlich liegt es an den Vorstellungen der Leute. In ihren Augen kann es gar nicht sein, dass eine behinderte Frau sich selbst jemanden sucht und anstellt, damit ein Geschäft eröffnet und zur Arbeitgeberin wird. „Kollegin“ klingt eben netter und überhaupt habe ich das Gefühl, dass meine Assistentin als netter empfunden wird als ich.&lt;br /&gt;Ich habe mir schon viele Gedanken zu diesem Thema gemacht und ich kann es nicht so handhaben wie früher mit meinen Geschwistern. Ich denke meine Assistentin wird mich weiterhin begleiten und ich werde meine Ohren zumachen und nicht mehr erklären wie unser Verhältnis zueinander ist. Irgendwann in zehn, zwanzig Jahren werden die Menschen vielleicht begriffen haben was und wofür persönliche Assistenz bei Menschen mit Behinderung ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-3621279705772804183?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/3621279705772804183/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=3621279705772804183' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/3621279705772804183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/3621279705772804183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2008/02/zum-geschftstermin-mit-assistenz.html' title='23. Zum Geschäftstermin mit Assistenz'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-4872300403348216995</id><published>2007-11-29T14:32:00.000+01:00</published><updated>2007-11-29T14:33:23.238+01:00</updated><title type='text'>22. Wer’s glaubt wird selig</title><content type='html'>&lt;span lang="de-CH"&gt;Eines meiner früheren &lt;/span&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Hobbys war das Theaterspielen. In einer meiner Rollen kam der Satz vor: „Wer’s glaubt wird selig„. An diesen Satz muss ich sehr oft denken, wenn ich mit meinen Assistentinnen zusammenarbeite. Ich bin ein Mensch der sehr viel verlegt, man nennt das auch eine „Chaotin“. Ich kann mit wenigen Sachen die grösste Unordnung produzieren und mich dann furchtbar darüber aufregen. Umgekehrt rege ich mich darüber auf wenn einmal ausnahmsweise Ordnung herrscht und ich deshalb nichts mehr finde. Ich fühl mich dann wie ein Fisch ohne Wasser, gelähmt im wahrsten Sinne des Wortes. Das Gegenmittel heisst dann: Unordnung wieder herstellen. Nun – ich habe eine sehr ordentliche Assistentin, welche meine Unordnung  sicherlich manchmal sehr nervt. Ihre Aufgabe ist es dann etwas Verlegtes wieder zu finden. Zu einem Happy – End kommt es, wenn sie es findet. Schwieriger wird es erst wenn die Suche erfolglos ist. Dann bin ich am verzweifeln einerseits, wegen meines Unvermögens Ordnung zu halten, andererseits, weil ich nicht weiss was ich jetzt machen soll.&lt;/span&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span lang="de-CH"&gt;Ich reagiere meistens damit, dass ich dann nochmals meine Assistentin mit dem gleichen beauftrage weil ich mir denke, dass jeder Mensch einmal etwas übersehen kann. Dabei habe ich aber ein schlechtes Gewissen. Ich denke, dass dies für meine Assistentin auch ein Signal sein könnte, dass ich das Gefühl hätte sie mache ihre Arbeit nicht richtig. Es ist sicher unangenehm für sie die gleiche Arbeit nochmals zu machen. In einer solchen Situation wünsche ich mir oft, es selbst machen zu können. Ich habe auch oft ein schlechtes Gewissen wenn ich nachfrage ob sie dies oder jenes gemacht hätte. Da komme ich mir manchmal vor wie eine Polizistin, aber vielleicht gehört dies einfach zum Chefin sein dazu. Ich studiere oft darüber nach wie ich dieses Problem auf eine für beide Seiten angenehmere Weise lösen könnte. Bis jetzt habe ich noch keine Lösung gefunden und ich denke es gibt in jedem Job Dinge die man ungern macht. Es ist mir ein Anliegen, dass sich meine Assistentinnen bei der Arbeit wohlfühlen. Dennoch gibt es aber Dinge die unangenehm sind und es bereitet mir oftmals Mühe diese in Auftrag zu geben.&lt;br /&gt;In Bezug auf mein Chaos wäre die Lösung aber denkbar einfach: Gründlich aufräumen!! Da wäre ich wohl jahrelang damit beschäftigt und dafür ist mir meine Assistenzzeit auch zu schade!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-4872300403348216995?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/4872300403348216995/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=4872300403348216995' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/4872300403348216995'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/4872300403348216995'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2007/11/22-wers-glaubt-wird-selig.html' title='22. Wer’s glaubt wird selig'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-8790442638201181135</id><published>2007-07-10T18:08:00.000+01:00</published><updated>2007-07-10T18:18:40.562+01:00</updated><title type='text'>21. Kein Durchblick</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Lang lang ist’s her seit dem letzten Blog.&lt;/span&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es ist zwar viel gelaufen, das heisst ich habe sehr viel gearbeitet und deshalb ist das Blogschreiben in den Hintergrund getreten. Ich hatte schlicht keine Kraft mehr auch mit Assistenz, Blogs zu schreiben. Aber nicht, dass man auf die Idee kommen könnte, ich hätte meine Assistentinnen nicht gebraucht. Ich habe sie einfach zur Unterstützung bei meiner Arbeit eingesetzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich finde überhaupt Arbeitsassistenz etwas sehr Schönes, kann ich doch mit meinen zunehmenden Behinderungen immer noch teilnehmen am Arbeitsprozess.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das ist für mich ein ganz tolles Gefühl, da ich langsamer als eine Schnecke geworden bin. Dank Assistenz kann ich es ohne weiteres wieder mit Schnecken aufnehmen. Mehr noch, ich kann meine Arbeit in nützlicher Frist erledigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nicht das jemand auf die Idee kommen könnte, dass ich meine Assistentinnen stressen könnte. Nein, sie arbeiten einfach in normalem Tempo und ich muss mich nicht mit einer blöden Computer Tastatur rumärgern oder „gschtabige“ Blätter mühsam in einen Drucker legen mit dem Resultat, dass sie dann rauskommen als hätte sie eine Kuh im Maul gehabt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Im Moment läuft nichts besonderes in meinem Leben, ausser dass ich mich an meinem Computer etwas zu schaffen mache und neue Programme rauf- und runterlade und sie auch verstehen lernen muss. Dies fällt mir sehr schwer und am Liebsten würd’ ich das auch an meine Assistentinnen delegieren. Aber ich muss sagen, dass es in der hintersten Ecke meiner Seele doch noch ein bisschen Spass macht etwas Neues zu lernen. Wenn ich es dann nach Hundert Versuchen geschafft habe. Ich habe zwar ein schlechtes Gewissen meinen Assistentinnen gegenüber, dass sie einfach stundenlang neben mir sitzen müssen, aber das gehört auch zu ihrer Arbeit, denke ich. Vielleicht lernen sie ja auch noch etwas.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Letzthin war ich unterwegs, mit Assistenz natürlich, zum nächstgelegenen Einkaufszentrum. Und der kürzeste Weg dahin führt über eine Brücke. So machten wir uns also gutgelaunt auf den Weg. Schon nur deshalb weil es auf dieser Brücke noch nie geregnet hat, im Gegensatz zu einem früheren Blog über eine andere Brückenerfahrung.  &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sie erraten was diesmal passierte. Es regnete ganz leicht und ganz kalt vom Himmel herab, was natürlich mein romantisches Verhältnis zu dieser Brücke empfindlich stört. Nichts desto Trotz gings weiter. Wir können uns das Wetter ja leider nicht aussuchen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Fast am Ende der Brücke angekommen bot sich uns ein unerwartetes Bild: Überall Rauch, es hing ein undefinierbarer Geruch in der Luft, wenige Meter vor uns Massen von Leuten die ganz gedrängt, mitten auf der Strasse die Brücke hochkamen, eskortiert von der Polizei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vorerst erschreckte mich diese Szenerie gar nicht so. Ich sah immer noch Leute die Strasse überqueren genauso wie ich das im Sinn hatte. Je näher ich aber kam, umso mehr Angst bekam ich. Ringsherum knallte es, von einer Seite stieg Rauch auf und ich hatte das Gefühl, dass ich nächstens ein Geschoss aus der Luft abbekommen würde. Einen Moment lang zögerte ich noch und überlegte was ich machen sollte. Meine erste Überlegung war einfach Stehen, respektive Sitzen zu bleiben und zu warten bis die Menschenmenge an uns vorbei war. Aber der Rauch kam immer näher. So entschied ich mich dann schweren Herzens umzukehren. Ich dachte in diesem Moment auch an die Sicherheit meiner Assistentin. Und warum soll ich eine Verletzung von uns riskieren. Das einfachste wäre gewesen, einfach weiter oben die Strasse zu überqueren. Aber dank findiger Strassenplaner wurde mir dies architektonisch verwehrt. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So blieb mir schlussendlich nichts anderes übrig als umzukehren. Also rollten wir eben einen grossen Umweg zum Einkaufszentrum, aber dennoch zu meiner grossen Freude mit einer Abkürzung querfeldein. Und ich liebe Abkürzungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Oh Wunder, trotz diesem grossen Umweg hatte ich noch mehr als eine Stunde Zeit meinem Hobby nachzugehen.... nämlich Einkaufen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-8790442638201181135?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/8790442638201181135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=8790442638201181135' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/8790442638201181135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/8790442638201181135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2007/07/kein-durchblick.html' title='21. Kein Durchblick'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-7147096483290488271</id><published>2006-11-11T17:16:00.000+01:00</published><updated>2007-05-07T18:46:37.124+01:00</updated><title type='text'>20. Kreativität dank Assistenz</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Momentan geht mir viel im Kopf rum. Ich denke nach und habe viel Arbeit. Am liebsten würde ich verreisen, natürlich mit ASSISTENZ, und nichts tun. Es geht nicht, besser gesagt ich erlaube es mir nicht. Dennoch nehme ich mir Stunden, in denen ich nichts Gescheites tue. Ich liebe es zum „lädeln“ zu gehen. Gestern war ich wieder einmal unterwegs, Ich wollte mich über das Sortiment von Weihnachtsschmuck informieren. Am liebsten habe ich Weihnachtskugeln, aber nur blaue; dunkelblaue. So fuhr ich gut gelaunt ins erste Geschäft. Da gab es schon blaue, aber nicht nach meinem Geschmack. Macht ja nichts dachte ich mir, auf in den nächsten Laden. So ging es noch 3 Mal. Meine Laune wurde immer schlechter. Wo bleibt denn hier die Selbstbestimmung der Konsumenten, für mich kommt es gar nicht in Frage dass ich mir die Farbe meiner Weihnachtskugeln, sprich Christbaumkugeln diktieren lasse. Aber was jetzt? So entschied ich mich silberne zu kaufen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und einen blauen Lack dazu. Am gleichen Abend noch, schickte ich meine Assistentin nach draussen um die Weihnachtskugeln umzusprühen. Ich finde sie hat einen sehr guten Job gemacht. Die Kugeln hängen jetzt übrigens in meinem Bad und warten auf den zweiten Schritt der Verarbeitung. Sie werden nochmals besprüht, mit etwas Glimmer oder mit Sternen beklebt.&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich freue mich darüber sehr, dass ich dem „Diktat“ der Anbieter ein Schnippchen geschlagen habe. Und wieder einmal meine Selbstbestimmung dank Assistenz, in vollen Zügen ausgelebt habe.&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-7147096483290488271?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/7147096483290488271/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=7147096483290488271' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/7147096483290488271'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/7147096483290488271'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2006/11/20-kreativitt-dank-assistenz.html' title='20. Kreativität dank Assistenz'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-6523285355054601407</id><published>2006-09-12T18:44:00.000+01:00</published><updated>2007-05-07T18:47:56.895+01:00</updated><title type='text'>19. Der „grosse“ Unterschied</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich mache mir oft Gedanken über die verschiedenen Arten von Dienstleistungen welche an behinderten Menschen erbracht werden. Besonders der Unterschied zwischen Spitex und Persönlicher Assistenz.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich beziehe beide Arten von Dienstleistungen täglich. Am Morgen „ geniesse“ ich die Spitexleistung danach folgt nahtlos die Dienstleistung der persönlichen Assistenz. Bei der persönlichen Assistenz kann ich mich jeweils von der Spitex erholen. Nämlich bei der persönlichen Assistenz bin ich die Chefin, denn ich habe diese ausgesucht. Zum Beispiel werde ich nie begrüsst werden mit: „ Guten Tag Frau Sowieso, heute bin ich für Sie zuständig.“ Diesen Satz sprach heute meine neue Spitex-Schwester, als sie zur Tür herein kam. Nehme man diesen Satz ernst könnte das heissen, dass sie alle meine Sorgen, Gefühle und Gedanken von mir nehmen würde und ich mir keine Gedanken machen müsste über den Ablauf meines Tages. Mehr noch, dass sie mir genau sagt was ich fordern darf und was nicht, kurzum wie ich zu sein hätte. Im ersten Moment fand ich ihren Satz sehr amüsant, aber im zweiten fand ich ihn ziemlich daneben. Ich fragte sie dann ob sie im Spital arbeiten würde, was sie bejahte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ganz anders meine persönliche Assistentin. Sie kommt rein und sagt: „ Guten Tag Frau Sowieso, was haben sie heute geplant für mich?“ Meistens habe ich schon einen Arbeitsplan in meinem Kopf und wenn nicht, lass ich sie zuerst mal sich hinsetzen. Ich kann meiner persönlichen Assistentin zum Beispiel auftragen mich an etwas zu erinnern, ohne dass ich das Gefühl habe die Zügel aus der Hand zu geben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ganz anders bei der Spitex .Wenn ich ihr so etwas auftrage, habe ich nachher das Gefühl die Zügel aus der Hand zu geben. Ein Beispiel: Ich werde von ihr im Bett angezogen und ich trage Windeln. Bevor ich aufstehe und ihr nicht sage, dass ich die Windeln erst nach dem Toilettengang anziehen will, holt sie selbstverständlich gleich Windeln und zieht sie mir schon im Liegen an. Das passt mir überhaupt nicht. Ich finde es nämlich sehr schmerzhaft und unangenehm im Liegen windeln anziehen zu müssen um diese dann gleich wieder, 5 min später, auszuziehen. Genau das passierte mir heute Morgen wieder einmal. Auch muss ich bei der Spitex vorsichtig sein wenn ich Kritik übe. Denn in den Augen der Spitex verstosse ich oft gegen Regeln ihres Berufstandes. Um ein anderes Beispiel zu nehmen: „Man trinkt keinen Kaffee auf der Toilette“. Mein letztes verzweifeltes Argument ist dann, dass wir hier nicht in einem Spital seien sondern in meinem Privathaushalt und dass hier andere Regeln gelten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Damit ist nicht gesagt, dass meine Assistentinnen nie Sachen machen welche ich nicht mag, aber sie sind dann nicht eingeschnappt oder fühlen sich gar in ihrer Berufsehre gekränkt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Der Unterschied ist auch: wenn etwas gröberes mit meiner Assistentin ist, das heisst ich auf 180 bin, verschiebe ich die Aussprache um ein oder mehrere Tage.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Verschieben kann ich aber bei der Spitex nicht, denn am nächsten Tag kommt schon eine Andere.&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-6523285355054601407?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/6523285355054601407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=6523285355054601407' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/6523285355054601407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/6523285355054601407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2007/05/19-der-grosse-unterschied.html' title='19. Der „grosse“ Unterschied'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-2815886866322772515</id><published>2006-09-05T20:42:00.000+01:00</published><updated>2007-05-07T18:43:12.503+01:00</updated><title type='text'>18. Meine „Firma“ ist komplett</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Seit 1.August 2006 ist meine „Firma“ komplett. Das heisst: Ich habe meine &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;" lang="DE-CH"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Assistenzbudget aufgebraucht. In Zahlen heisst das, drei Assistentinnen zu ca. 30, 10 und 100% arbeiten für mich. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich einmal Arbeitsplätze anbieten kann. Es ist ein gutes Gefühl, aber auch eine Verantwortung welche ich aber gerne übernehme da sie mir auch etwas zurückgibt. Nämlich ein Selbstbestimmteres Leben und ein freieres noch dazu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Eigentlich, wenn man es genau nimmt ist ein langersehnter Traum von mir in Erfüllung gegangen. Ich wollte schon immer meine „eigene Firma“ haben. Ich wollte damit zwar Geld verdienen und reich werden. Mit der jetzigen „Firma“ kann ich zwar kein Geld verdienen, aber andere können damit einen Teil ihres Lebensunterhaltes verdienen. Was mich an meiner „Firma“ auch noch freut ist, dass ich mithelfe einen neuen Berufsstand zu kreieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Sogar meine Assistentinnen bezeichnen sich als Persönliche Assistentinnen wenn sie ihren Beruf&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;beschreiben. Das wird zwar meistens nicht verstanden und sie werden dann zu Hausangestellten. Aber ich denke das braucht eben noch seine Zeit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wenn persönliche Assistenz als Beruf anerkannt würde, gäbe es wieder viele Vorschriften und Reglemente, vielleicht eine Ausbildung mit abschliessender Prüfung und viele Leute hätten ihre Hände im Spiel. Aber das ist gerade eben nicht die „Sache des Erfinders“. Ich meine natürlich damit: Persönliche Assistenz, denn jede oder jeder ChefIn, bildet seine Assistentin nach seinen Bedürfnissen aus. Nichts desto trotz, wäre es doch schön wenn persönliche Assistenz als eigenständiger Beruf bezeichnet würde und zwar ohne Reglemente, weil es sonst der Sache nicht dienlich wäre. Die Anerkennung&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;als Beruf: Persönliche Assistenz würde wahrscheinlich dem/ der ArbeitnehmerIn gut tun.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Nochmals zurück zu meiner „Firma“: Früher habe ich immer darüber nachgedacht wie meine „Firma“ denn aussehen müsste. Welches Klima denn da herrschen müsste damit sich meine Angestellten wohlfühlten. Vielleicht würde ich ein Fest organisieren wo sich alle untereinander kennen lernen könnten. So dachte ich früher. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Jetzt mit Erfahrung als Chefin denke ich, dass sich vielleicht die Leute untereinander nicht wohlfühlen würden oder sich vielleicht gar nicht kennen lernen wollen. Ich habe ja die Leute für mich persönlich, nach meinen Bedürfnissen und zum Teil auch nach Arbeitsgebieten ausgesucht und nicht danach, ob sie sich untereinander verstehen oder sogar mögen müssen. Damit will ich sagen, dass persönliche Assistenz eigentlich ein Einzelarbeitsplatz ist. Das heisst auch, dass ich als Chefin zu meinen jeweiligen Assistenten eine individuelle und persönliche Beziehung entwickle, geht es doch bei der persönlichen Assistenz um sehr viel Intimes. Man ist ganz nahe beim Menschen. Es ist mir klar, dass andere Leute ihre persönliche Assistenz haben, aber sie ist nicht zu vergleichen mit einer persönlichen Assistentin eines CEO’S.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;An dieser Stelle möchte ich meiner Assistentin die gerade krank ist, Gute Besserung wünschen und ich freue mich sehr wenn sie bald wieder kommt.&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-2815886866322772515?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/2815886866322772515/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=2815886866322772515' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2815886866322772515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2815886866322772515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2006/09/18-meine-firma-ist-komplett.html' title='18. Meine „Firma“ ist komplett'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-4112273912989983460</id><published>2006-08-11T18:40:00.000+01:00</published><updated>2007-05-07T18:41:36.806+01:00</updated><title type='text'>17. Der Wettlauf mit der Zeit und Assistenz</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich hatte jetzt gerade 3 Wochen Ferien. Dafür habe ich mir eigentlich nichts vorgenommen, ausser vielleicht jedes Wochenende, das heisst drei Mal, mit meiner Assistentin wegzufahren. So wie im letzten Jahr. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. An zwei von diesen drei Wochenenden konnte ich aus irgendeinem Grund nicht weg fahren. Am letzten Wochenende hatte ich noch einen ganzen Sonntag&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;für mich allein. Das heisst, da stand nichts auf dem Programm. Aber leider hatte ich für diesen Monat August alle Assistenzstunden schon verbraucht. Die Leser meines Blogs fragen sich jetzt sicher zurecht: das kann doch gar nicht sein, der August hat doch erst begonnen. Dem ist aber so, weil meine Assistentin zurzeit in den Ferien weilt und die Hälfte ihrer Stunden sowieso schon wegfallen, bleiben also noch 80 Stunden für den Rest. Und weil eben Ferien waren, habe ich ein bisschen mehr gebraucht als wenn ich arbeite.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Da meine Assistentin im Monatslohn arbeitet, hat sie auch bezahlte Ferien. Also blieben an meinem freien Sonntag nur noch vier Stunden übrig, was mich sehr ärgerte und traurig machte. Jetzt hätte ich endlich mal Zeit gehabt noch irgendwo hin zu fahren, aber keine Assistenzstunden mehr. Da ist guter Rat teuer, denn mein Assistenzbudget ist mittlerweile verplant und aufgebraucht mit einer Stelle zu 100 Prozent, plus einer Aushilfe und einer Haushaltsassistenz zu vier Stunden pro Woche.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich finde das generell ein Problem, mit der Zeit und Assistenz. Ich habe zwar eine sehr flinke Assistentin, aber ihre Chefin (ich) wird zunehmend langsamer als eine Weinbergschnecke. Das liegt einerseits an der Kommunikation, weil es mir immer schwerer fällt zu reden, oder mich manchmal meine Assistentin missversteht. Das macht mich innerlich so wütend, nicht etwa auf meine Assistentin, sondern auf mich selbst, dass ich am liebsten nicht mehr reden möchte. Natürlich gibt es auch sonst ein paar Zeitkiller mit Assistenz. Zum Beispiel wenn ich auf Reisen bin mit dem Zug. Auch wenn’s nur kurze Reisen sind frisst es jedes Mal ein Loch in meine Assistenzstunden. Ich kann ja wohl kaum mit einer Stoppuhr zum Bahnhof gehen und zu meiner Assistentin sagen: „ Jetzt zählt die Zeit nicht mehr, erst wenn wir wieder ausgestiegen sind“. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Auch etwas anderes ist sehr Zeitintensiv, nämlich den ganzen administrativen Aufwand den ich als Arbeitgeberin habe. Aber das Problem haben ja andere Arbeitgeber auch, mit dem Unterschied, dass sie das alleine machen oder ganz der Sekretärin delegieren können und sich dadurch gar nicht mit dem befassen müssen. Ich bin mir sicher, da gäbe es auch die Möglichkeit, alle diese Arbeiten ausser Haus zu geben und dafür zu bezahlen mit meinem Assistenzgeld. Also ist es „Hans was Heiri“ kosten tut es sowieso, nur auf unterschiedliche Arten. Und schliesslich habe ich ja auch eine Verantwortung meiner Angestellten gegenüber, deshalb möchte ich es auch selber machen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;span lang="DE-CH"&gt;Das Problem mit der Zeit habe ich noch nicht gelöst. Mein Traum wäre: die ersten zwei Wochen vom Monat möglichst wenig Assistenz, die nächsten zwei Wochen dafür 8 Stunden pro Tag Assistenz. Dies richtig zu geniessen ohne Zeitdruck, sich auch einmal eine Pause gönnen, das wäre mein Traum. Ob ich das nächstens mal ausprobiere...? Eines ist jedoch sicher: die nächsten&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-4112273912989983460?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/4112273912989983460/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=4112273912989983460' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/4112273912989983460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/4112273912989983460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2007/05/17-der-wettlauf-mit-der-zeit-und.html' title='17. Der Wettlauf mit der Zeit und Assistenz'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-2309642013378924302</id><published>2006-05-16T18:11:00.000+01:00</published><updated>2007-05-04T18:13:15.194+01:00</updated><title type='text'>16. Allerlei</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Momentan läuft nicht so viel in meinem Leben mit persönlicher Assistenz. Ausser, dass ich einen neuen Computer gekauft habe, den ich jetzt mit meiner Assistentin zusammen einrichte, oder es zumindest versuche. Man könnte das auch anders bezeichnen. Ich versuche aus der gekauften Elektronik das Beste herauszuholen. Ich habe das Gefühl, das wird mich noch wochenlang beschäftigen.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich hatte ab Juni eine neue Assistentin in Aussicht, wir wurden uns aber punkto Arbeitsbedingungen nicht einig. Ich bin sehr traurig darüber, hätte ich sie doch gerne angestellt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich habe das Gefühl, dass sich ein bisschen Routine einschleicht und ich einfach nur einigen „Krimskrams“ mit meiner Assistentin erledige wie zum Beispiel Briefe beantworten. Dennoch habe ich mir etwas kleines spannendes vorgenommen, nämlich meine Wohnung umzugestalten.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Im übrigen warte ich sehnsüchtig auf den Sommer, damit ich mit meiner Assistentin und ihrem „Dienstfahrzeug“ auf Touren gehen kann. Ein lang gehegter Wunsch von mir ist nämlich, ein Picknick am See.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-2309642013378924302?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/2309642013378924302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=2309642013378924302' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2309642013378924302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2309642013378924302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2006/05/16-allerlei.html' title='16. Allerlei'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-1318310721100565680</id><published>2006-05-03T13:46:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:49:02.857+01:00</updated><title type='text'>15. Gewisse Brücken haben es in sich</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;Irgendwann vor Ostern war ich unterwegs mit meiner Assistentin, sie auf dem Trotti in Kochmission. In Kochmission will heissen, dass ich, respektive meine Assistentin in meinem Auftrag für mich und andere behinderte KollegInnen kocht. So machten wir uns mit einem vollen Rucksack an meinem Rollstuhl, mit dem Dienstfahrzeug meiner Assistentin und natürlich der Assistentin selbst, auf dem Weg. Um Zeit zu sparen nehmen wir den Weg über eine grosse Brücke, da brausen zweispurig Autos der ÖV und noch einige verrückte Fussgänger (versteckt hinter einem Mäuerchen) drüber. Letztere natürlich nur im „Schneckentempo“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Komischerweise immer wenn wir über diese Brücke wollen, fängt es an zu regnen. Das erste Mal war es noch gewöhnlicher Regen und war für mich mit einem Regenschirm gut zu bewältigen. Dieses Mal aber war es sehr windig und ich konnte nur mit Mühe den Regenschirm festhalten. Aber schon ein paar Minuten später kam ein kräftiger Windstoss und riss mir den Schirm aus den Händen und meine Assistentin fing ihn wieder auf. Aber ihn wieder zu gebrauchen war unmöglich, weil er nicht mehr funktionstüchtig war, so musste ich mich von meinem rosa Schirm trennen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Was nun? Einfach weiter fahren durch den Regen? Ich hatte da so meine bedenken und so suchten wir erst mal Schutz unter einer Bushaltestelle. Ich sah meine Assistentin an und sie machte nicht gerade einen glücklichen Eindruck. Ich hätte gerne gewusst was sie in diesem Moment gedacht hat. Ich entschied mich einen Behindertentransport zu organisieren. Ich hatte die Befürchtung ich müsste wieder einmal den Rollstuhl föhnen. Zum zweiten mal das Glück heraus fordern und das Steuergerät föhnen wollte ich nicht riskieren (&lt;a href="http://www.zslschweiz.ch/blogs/sarina/2005/12/8-lustige-assistenz.html"&gt;siehe Artikel Nr 8&lt;/a&gt;). Wenig später fuhr dann ein Behindertentransport auf die Brücke und holte uns ins Trockene. Und noch ein wenig später stand unser Essen, nämlich Spaghetti mit verschiedenen Sossen auf dem Tisch, denen hatte der ganze Regen nichts anhaben können.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span lang="DE-CH"&gt;Wird es wieder regnen wenn ich und meine Assistentin über diese Brücke gehen? Wir werden sehen&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-1318310721100565680?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/1318310721100565680/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=1318310721100565680' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/1318310721100565680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/1318310721100565680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2006/05/15-gewisse-brcken-haben-es-in-sich.html' title='15. Gewisse Brücken haben es in sich'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-1099951971309044692</id><published>2006-04-06T13:27:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:29:54.851+01:00</updated><title type='text'>14. Das Assistenzfahrzeug zusammenklappen, aber wie?</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Seit ein paar Wochen besitzt meine Assistentin ein Dienstfahrzeug, nämlich ein Trotti ( Miniskooter). Eines Abends kam sie damit angerollt und ich sah sie ganz ungläubig an. Bis anhin hatte ich ein Bild im Kopf wie ein solches „Trotti“ auszusehen hat und wer damit&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;so rum fährt. Ich hatte ein Bild vor mir, von einem unhandlichen kleinen Etwas welches nicht einmal auf 2 Rädern stehen kann, sondern&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;auch noch „Assistenz“ benötigt zum stehen. Und jetzt zur Person welches dieses Ding fährt. Ein junger „Schnösel“, natürlich in einem Anzug und einer Seidenkrawatte &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;um den Hals, dazu noch eine lederne Aktentasche, welche er beim Fahren vor sich her trägt oder wenn er clever ist, an den Lenker hängt. Ich habe schon manchmal mit meinem Rollstuhl „so ein Fahrzeug“ überholt und habe es ganz mitleidig von der Seite angeschaut. Dabei habe ich gedacht jetzt müsste ein kräftiger Windstoss kommen und der junge Mann steht neben dem Trotti.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Aber jetzt sehe ich ein ganz anderes Bild vor mir, nämlich ein Bild von einer Frau auf dem Trotti, welche gemütlich neben mir her trottet. Meine Assistentin nämlich, welche es sogar fertig bringt während dem Fahren zu fotografieren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Ich fragte sie dann woher sie das Trotti habe und sie erklärte mir, dass sie&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;es in ihren Hauseingang&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;habe stehen sehen. Aber nicht, dass Sie jetzt denken liebe Leser, dass meine Assistentin klauen würde, es stand ein Schild dabei „Gratis“. Dies ist doch&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;modernes Recycling, finden Sie nicht auch?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;So laufen wir nun stundenlang per Trotti und Elektrorollstuhl in der Stadt herum ohne dass meiner Assistentin die Füße wehtun und ich ein schlechtes Gewissen habe muss, weil sie soviel laufen muss.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Das Trotti kann aber auch störrisch, unhandlich und fehl am Platz sein. So hatten wir letzthin das Problem das Trotti vor einem Hoteleingang zusammen zu klappen. Es hat nämlich einen Standplatz hinten auf meinem Elektrorollstuhl. Aber was machen sie nun wenn sich das Trotti um keinen Preis zusammenlegen lassen will. Sie fahren damit einfach in die Hotelhalle&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und während wir mit dem Lift nach oben fahren versucht meine Assistentin das Trotti krampfhaft zusammen zu klappen. Natürlich ist der Lift sehr eng, darum ist meine Assistentin gezwungen,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;dies vor meiner Nase zu machen. Ich denke nur, hoffentlich hat sie es im Griff. Oben angekommen war das Trotti noch genau gleich wie unten. So stellte es meine Assistentin zu den Mänteln und ich dachte bei mir, hoffentlich ist es noch da, wenn wir nach Hause gehen wollen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Übrigens würde ich jedem der viel zu Fuß mit seiner Assistenz unterwegs ist so ein Trotti empfehlen, es spart unheimlich Zeit.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;span style=""&gt;Als wir dann ein wenig später den Heimweg antraten war das Trotti noch immer schön brav in der Garderobe.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-1099951971309044692?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/1099951971309044692/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=1099951971309044692' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/1099951971309044692'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/1099951971309044692'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2006/04/14-das-assistenzfahrzeug.html' title='14. Das Assistenzfahrzeug zusammenklappen, aber wie?'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-67979155223901635</id><published>2006-03-08T15:21:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:22:24.693+01:00</updated><title type='text'>13. Mein erster Jahrestag</title><content type='html'>&lt;!-- Begin .post --&gt;   &lt;a name="114182758404065510"&gt;&lt;/a&gt;                                         &lt;span lang="DE-CH"&gt;Am 1. März 2006 hatte ich etwas zu feiern, nämlich 1 Jahr persönliche Assistenz. Ich möchte allen die in irgendwelcher Form daran beteiligt waren und sind, herzlich danken. Vor allem meiner persönlichen Assistentin, welche es schon 1 Jahr mit mir ausgehalten hat. Wenn ich mir überlege was wir alles schon miteinander erlebt haben, war das schon eine ganze Menge. In diesem Jahr begann ich wieder zu leben. Das heisst, ich führe das Leben, welches ich&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;geführt habe, bevor meine Behinderungen zunahmen. Meine Lebensqualität ist wieder gestiegen, aber es wäre nicht ehrlich von mir, wenn ich nicht zugeben würde, dass ich mich manchmal auch nach meinem „alten“ Leben sehne. Das bedeutet: etwas selber zu schaffen und damit meiner Behinderung ein Schnippchen zu schlagen und manchmal kommt das „Alleinsein“ zu kurz. Aber ich denke, ich muss noch mehr behindert werden, dass diese „Flausen“ endgültig verschwinden. Dies wäre auch für den Umgang mit Assistenz gut.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Also, an diesem 1. März gingen meine Assistentin und ich auswärts Essen, um diesen Tag ein bisschen zu feiern. Dieser 1.März hat aber noch eine andere Bedeutung: Persönlicher Beginn des „Pilotprojekts&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Persönliche Assistenz“ der Fassis.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Im Laufe des Abends kam auch dieses Thema zur Sprache und meine Assistentin meinte, es seien viele neue Formulare zum ausfüllen. Ich sagte zu ihr: „ Ich glaube nicht, dass es so viele Formulare sind.“ Aber ehrlich gesagt, habe ich mich noch nicht im Detail damit befasst. Ich werde das wohl nächstens einmal tun. Formulare auszufüllen sind sowieso ein Gräuel für mich. Ich hoffe, dass sie auch elektronisch erhältlich sind. Dies würde das ganze viel einfacher machen. Vielmehr Bedenken machen mir die wissenschaftlichen Befragungen, aber auch das wird mal vorbei sein. Ich denke das gehört einfach auch zu einem Pilotprojekt. Und ich darf das Ziel dieses Projektes nicht aus den Augen verlieren: Die definitive Einführung einer Assistenzentschädigung für alle Menschen in der Schweiz welche darauf angewiesen sind, insbesondere auch Kinder und alte Menschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Etwas dazu beitragen zu können ist mir ein grosses Anliegen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-67979155223901635?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/67979155223901635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=67979155223901635' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/67979155223901635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/67979155223901635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2006/03/13-mein-erster-jahrestag.html' title='13. Mein erster Jahrestag'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-4039155615805328126</id><published>2006-03-08T13:20:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:21:10.262+01:00</updated><title type='text'>12. Assistenz und Privatsphäre</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich lebe in einer 1 ½ - Zimmer Wohnung, daneben habe ich noch einen Kellerraum gemietet den ich als Büro nutze. In diesen 1 ½ - Zimmern koche ich, schlafe ich und verbringe ich meine Freizeit. Immer wieder kommt jemand in meine Wohnung um mir Assistenz zu geben, sei es im Haushalt oder mir persönlich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Wie organisiere ich nun, dass meine Wohnung einigermassen aufgeräumt aussieht und ich mich darin zurecht finde. Das bedeutet, dass ich auch finde was ich suche.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Es passiert sehr oft, dass ich etwas suche weil jemand etwas weggeräumt hat und ich nicht weiss wohin und ich es deshalb nicht finde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ein Beispiel: neben meinem Bett steht ein Papierkorb den ich nur als Papierkorb benutzen will, der Abfalleimer steht im Bad. Die Personen welche mich ins Bett bringen und morgens aufnehmen, halten sich nicht an meine Anweisungen den Abfall nicht in den Papierkorb zu werfen. So schlafe ich nun meistens im Abfall. Ich habe schon alles versucht: meine Anweisungen wiederholt, den Papierkorb als solchen angeschrieben, aber es hilft alles nichts.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Meine Haushalts Assistenz und meine Persönliche Assistenz halten sich daran. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Diese zwei Frauen habe ich selber ausgesucht, angestellt und sie werden auch von mir bezahlt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Die übrigen Frauen kommen durch einen Pflegedienst. Ich habe dort keinen Einfluss auf die Auswahl der Frauen. Es kommt, wer gerade eingeteilt ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Generell ist zu sagen, dass ich mehr Mühe habe meine Anweisungen beim Pflegedienst durchzusetzen, als bei meinen Assistentinnen. Dabei denke ich, dass auch der Pflegedienst nicht gerne im Abfall schläft.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich denke das hat auch etwas mit der Motivation zu tun. Beim Pflegedienst bin ich eine Patientin von vielen, welche keine direkte Befehlsgewalt über sie hat. Bei meinen Assistentinnen bin ich die Chefin, denn sie sind von mir direkt angestellt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;In meiner Wohnung geht es zu wie auf einem Bahnhof. Ständig kommen und gehen fremde Leute. Ich habe das Gefühl dass meine Wohnung zu einem öffentlichen Raum geworden ist, wo es keine Privatsphäre mehr gibt. In meinem Büro hingegen fühle ich mich mehr zu Hause. Das habe ich selber gestaltet und hier kommen nur sehr wenige, von mir ausgewählte Personen rein. In diesem Raum gibt es meine Privatsphäre noch. Hier fühle ich mich geborgen, das ist mein persönliches Reich.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-4039155615805328126?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/4039155615805328126/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=4039155615805328126' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/4039155615805328126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/4039155615805328126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2006/03/12-assistenz-und-privatsphre.html' title='12. Assistenz und Privatsphäre'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-8004283254910715460</id><published>2006-02-08T13:17:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:18:37.637+01:00</updated><title type='text'>11. Mehrere Assistentinnen?</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Ich habe im Moment eine Assistentin angestellt. Wenn sie frei hat oder in den Ferien ist, bin ich ohne Assistenz. &lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Manchmal bin ich am überlegen ob ich für die Zeit wo sie nicht da ist, jemanden zusätzlich anzustellen. Ich tue mich sehr schwer mit diesem Gedanken. Ich habe Mühe auf andere Menschen zu zugehen, ihnen zu sagen was ich möchte. Es dauert sehr lange bis ich Vertrauen gefasst habe, zu einem mir fremden Menschen. So sitze ich ein bisschen in der Klemme.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Einerseits fühle ich mich ohne Assistentin noch mehr behindert und bin in meinen Tätigkeiten eingeschränkt, andererseits habe ich Mühe mich neuen, möglichen Assistentinnen anzuvertrauen. Das heisst zum Beispiel auch, dass ich ohne Assistentin fast nur fernsehen kann. Bei anderen Tätigkeiten richte ich ein Chaos in meiner Wohnung an, weil mir alles runter fällt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Was mache ich denn jetzt? Für mich gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder alles so lassen wie es ist, oder das Wagnis eingehen eine zweite Assistentin zu suchen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich denke, ich entscheide mich für das Erste. Eine so gute und schnelle Assistentin finde ich sowieso nicht. Es bleibt nur die Frage ob es Klug ist, einfach abzuwarten bis es nicht mehr anders geht. Früher oder später werde ich mich entscheiden müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich denke, dass ich es auf die ganz harte Tour lernen muss. Ich meine damit, dass der Leidensdruck noch grösser sein muss als jetzt, bis ich bereit bin eine zweite, persönliche Assistentin in mein Leben lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-8004283254910715460?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/8004283254910715460/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=8004283254910715460' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/8004283254910715460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/8004283254910715460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2006/02/11-mehrere-assistentinnen.html' title='11. Mehrere Assistentinnen?'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-8176190176372612998</id><published>2006-01-20T13:16:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:17:18.904+01:00</updated><title type='text'>10. Ist Assistenz legitim?</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt; &lt;span lang="DE-CH"&gt;Heute morgen hatte ich einen schrecklichen Anruf, ich musste meinen Assistenzbedarf erklären. Danach bin ich mir wie eine Verbrecherin vorgekommen und mein Selbstbewusstsein ist auf „unter Null“ gesunken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Bei uns in der Strasse wohnt ein Mann der auch im Rollstuhl sitz wie ich und der mich, wenn wir uns begegnen, oftmals beschimpft. Heute morgen sah ich ihn schon von weitem und bin deshalb einen Umweg gefahren. Ich hätte das heute Morgen nicht auch noch aushalten können. &lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Im Moment gehen mir Fragen im Kopf herum wie: Darf ich überhaupt Assistenz bekommen, wenn doch alles bis jetzt ohne ging? Habe ich ein Recht auf ein angenehmeres, oder sogar ein schöneres Leben mit Assistenz?&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Und wenn ich das Recht auf Assistenz habe, wie viele Stunden am Tag sind angemessen? Überhaupt wie viel darf Assistenz kosten? Ist es überhaupt erlaubt Pause zu machen mit der Assistenz?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;span lang="DE-CH"&gt;Mein Traum wäre es einmal 3 Stunden mit meiner Assistentin Pause zu machen, dass heisst nichts tun ohne das ich ein schlechtes Gewissen dabei habe.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-8176190176372612998?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/8176190176372612998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=8176190176372612998' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/8176190176372612998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/8176190176372612998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2006/01/10-ist-assistenz-legitim.html' title='10. Ist Assistenz legitim?'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-1561297085606969103</id><published>2005-12-20T13:15:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:16:34.475+01:00</updated><title type='text'>9. Mit Assistentin im Spital</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Vor ein paar Tagen musste ich für eine Nacht zu einer Untersuchung ins Spital.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wenn ich das Wort Spital nur höre kriege ich einen Schrecken, denn wenn ich ins Spital eintreten muss, fühle ich mich noch mehr behindert als sonst. Ich befinde mich in einer fremden Umgebung, schlafe in einem fremden Bett und fühle mich auch sonst sehr unsicher.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Gott sei dank musste ich erst um 20.00 eintreten. Eigentlich hatte ich vor mit meiner Assistentin vorher noch gemütlich zu essen, aber als es dann endlich so weit war, dieser Tag schien nie zu ende zu gehen, hatte ich keinen Appetit mehr. So beschloss ich, bis kurz vorher zu arbeiten. Meine Assistentin kam dann um 19.30 Uhr ins Büro und wir fuhren zusammen mit dem Taxi ins Spital. Ich drohte ihr schon, gleich wieder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mit ihr zusammen zurück zu fahren. Ich hatte nur noch Angst. Kurze Zeit später waren wir dann in meinem Zimmer angelangt. Ich weiss nicht mehr, ob ich meine Assistentin dem Pflegepersonal als solche vorgestellt habe. Aber für mich zählte in diesem Augenblick nur, dass sie da war. Sie half mir dann wenig später ins Bett und da wir schon ein eingespieltes Team sind, brauchte ich nicht viel Anweisung zu geben. Aber wir hatten die Rechnung ohne das Spitalbett gemacht, nämlich gerade als ich meinen Oberkörper darauf legen wollte bewegte sich das Bett ganz heftig, so dass meine Bettnachbarin erschreckt angelaufen kam und uns versuchte zu helfen. Aber das Bett liess sich nicht bändigen, es musste sich erst jemand darauf setzten bis es still stand. Danach kam ich einigermassen glimpflich ins Bett. Meine Assistentin setzte sich dann an mein Bett und wir sprachen über dies und das. Sie gab mir auch etwas zu trinken und rückte mich mehrmals ein bisschen zurecht im Bett. Langsam wurde ich ruhiger und ich vergass sogar wo ich war.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wenig später kam ein Techniker mit der Apparatur ins Zimmer, an welche ich angeschlossen werden sollte für die Untersuchung. Meine Assistentin half auch noch beim verkabeln, das heisst, sie half mir beim aufsitzen und stabilisierte mich. Ich war sehr froh, dass sie da war. Denn mit ihr sind solche „Unternehmungen“ wesentlich angenehmer als mit fremden Personen. Danach verabschiedeten wir uns von einander und ich hoffte sie am nächsten Tag wiederzusehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich bin eine Verfechterin von Persönlicher Assistenz auch im Spital. Denn wenn ich ins Spital muss bin ich nicht nur krank, sondern auch behindert. Meine Erfahrung zeigt, dass das Pflegepersonal meistens sehr grosse Schwierigkeiten hat mit einer Behinderung umzugehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich denke, dass es in einer solchen Situation besser ist meine Assistentin dabei zu haben, denn sie ist ja von mir ausgebildet worden und kennt meine Einschränkungen. Aber schliesslich wird es eine politische Frage sein ob man seine Assistenz mit ins Spital nehmen kann und ob man auch während dieser Zeit auch das Geld dafür bekommt. In meinen Augen wäre dies absolut nötig.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-1561297085606969103?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/1561297085606969103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=1561297085606969103' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/1561297085606969103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/1561297085606969103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2005/12/9-mit-assistentin-im-spital.html' title='9. Mit Assistentin im Spital'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-2463610563856152289</id><published>2005-12-09T13:07:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:08:05.566+01:00</updated><title type='text'>8. Lustige Assistenz?!</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Wie Sie, liebe Blog Leser vielleicht wissen, habe ich einen Elektrorollstuhl. Nun, ist mir folgendes damit passiert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Vor einigen Tagen ging ich damit nach draussen. Ich war auf dem Weg zu meiner Arbeit. Ich brauche nur etwa drei Minuten dafür. Es regnete leicht und ich dachte für die paar Tropfen mache ich jetzt keinen Regenschirm auf.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Ich weiss, dass mein Steuerpult am Rollstuhl&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;sozusagen keine Nässe verträgt. Aber ich dachte für die paar Tropfen und diese kurze Strecke&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;wird wohl nicht passieren, dachte ich…...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Mein Arbeitstag verlief dann ohne technische Zwischenfälle. Nach der Arbeit dann, fuhr ich in die Stadt. Plötzlich in einem Laden fing der Rollstuhl an zu hupen. Zuerst dachte ich, ich sei an den Knopf für die Hupe gekommen. So schaltete ich den Rollstuhl ab. Als ich ihn wieder anstellte, hupte er fröhlich weiter. Am liebsten wäre ich im Erdboden verschwunden, aber es half nichts, ich musste meinen Einkauf fertig erledigen. Das Gehupe schien immer lauter zu werden, mein Kopf wurde immer röter und röter. Zwischendurch konnte ich ihn für ein paar Sekunden abstellen. Welch eine Wohltat. Draussen auf der Strasse, er hupte noch immer was den sonst, fiel es Gott sei dank nicht mehr so auf. Die Umgebungsgeräusche waren so laut, dass mein Rollstuhlgehupe fast unter ging. Zuhause überlegte ich mir dann wie es mit dem Aufladen vom Rollstuhl aussieht. Abgestellt war er mucksmäuschenstill, was ja auch normal ist. So sage ich meiner Assistentin, sie solle bitte das Kabel zum Aufladen mit Strom vorne ins Steuerpult stecken. Sie dürfen drei Mal raten was dann passierte: Er hupte wieder. &lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;An ein Aufladen in der Nacht wie sonst üblich, war nicht zu denken. Ich wollte nicht riskieren, dass meine Nachbarn vor der Türe standen, oder gar die Polizei. Zur Sicherheit schickte ich um sicher zu gehen, noch meine Assistentin vor die Türe um zu horchen. Sie hörte das Gehupe natürlich. So blieb mir nichts anders übrig, gleich noch etwas zu laden. So hängte ich dann den Rollstuhl in dieser Nacht nicht an den Strom.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Am nächsten Tag hoffte ich dann auf einen „stillen“ Rollstuhl, aber er hupte immer noch. Man soll ja auch nicht bei der Technik die Hoffnung aufgeben. So fuhr ich eben hupenderweise ins Büro. Die erste Frage meiner Assistentin war dann wenig später: „Hupt er noch?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;So rief ich dann meinen Techniker an. Der Mann meinte dann, man müsse eine Platte am Steuerpult auswechseln oder ich könne mit föhnen probieren. An einem so alten „Göpel“so eine Reparatur durchzuführen lohne sich nicht mehr, sagte ich . Der Techniker meinte dann noch, er könne keine Garantie übernehmen, dass es funktioniere.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;So ging ich mit meiner Assistentin wieder nach Hause und föhnte dann etwa 20 Minuten mein Steuerpult. Wir lachten uns halb kaputt und ich dachte: „ wenn es nur hilft!“ Und seitdem herrscht Ruhe bei meinem Rollstuhl. Dem Föhn sei Dank und meiner Assistentin auch!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-2463610563856152289?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/2463610563856152289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=2463610563856152289' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2463610563856152289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2463610563856152289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2005/12/8-lustige-assistenz.html' title='8. Lustige Assistenz?!'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-1678799957263055474</id><published>2005-12-06T13:06:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:07:07.615+01:00</updated><title type='text'>7. Geburtstag feiern mit Assistenz</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Schon lange habe ich mir gewünscht wieder einmal feierlich essen zu gehen. So richtete ich es mir an meinem Geburtstag so ein, dass ich mit meiner Assistentin in den Ausgang ging. Natürlich fing dies lange vorher an. Nämlich mit der Bitte an meine Assistentin dass sie sich festlich anziehen soll für diesen Abend . Ich frage sie auch ob sie mich schminken könne. Kein Problem meinte sie. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Am Rande sei erwähnt, dass ich mich nicht so wohl fühle mit meinem immer behinderter werdenden Körper. Aber ich habe einen Trick um mich besser zu fühlen indem mich schön anziehe und manchmal schminke. Dies hilft auch meinem Selbstbewusstsein auf die „Beine“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Wenig später machten wir uns auf den langen Weg zum Restaurant. Meine arme Assistentin lief etwa ¾ Stunden neben meinem Elektrorollstuhl her. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie das mitmacht. Ich finde das nicht selbstverständllich. Sie hilft mir Transportkosten zu sparen. Zudem ist es lustiger, zu zweit irgendwo hinzugehen, als alleine. Wir unterhalten uns über Gott und die Welt und ärgern uns gemeinsam, wenn ich irgendwo mit meinem Elektrorollstuhl nicht durchkomme, weil irgendein blöder Automoblist sein „Göpel“ auf dem Trottoir parkiert und ich einen Umweg fahren, oder gar das Trottoir verlassen muss.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Eigentlich wollte ich zuerst in die Bar gehen. Aber ich hatte keinen Platz mehr. So tranken wir unseren Apéro eben am Tisch im Restaurant. So bestellten wir zwei Mal das gleiche Fleisch und verschiedene Beilagen, zubereitet genau nach unseren individuellen Wünschen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Wenn ich mit meiner Assistentin essen gehe, bin ich ganz erleichtert, denn sie füttert mich. So habe ich für andere Dinge Zeit. Wie zum Beispiel: mich im Restaurant umzusehen, Leute heimlich beobachten mit meiner Assistentin reden. Nur eines muss ich nicht „selber essen“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Bevor ich eine Assistentin hatte, ging ich nur noch selten in ein Restaurant essen. Ich schäme mich sehr in der Öffentlichkeit zu essen, es sieht so „gruusig“ aus. Ich schäme mich jedoch nicht, wenn ich in der Öffentlichkeit gefüttert werde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Meine Assistentin und ich können zur gleichen Zeit essen. Sie nützt meine Essenspause zwischen meinen einzelnen Bissen. Ich bin eine sehr langsame Esserin. Ich habe auch grosse Schwierigkeiten beim Schlucken. Meine Assistentin nützt dann meine Essenspausen zum selber essen. So kommen wir gut aneinander vorbei. Ich sage ihr auch genau was sie mir zu essen geben soll und wann Pause ist.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;So sassen wir gemütlich beim Essen und vergassen die Zeit. Ich musste dann auch noch die Spitex verschieben. Es war ganz ein toller Abend und ich habe mich seit langem wieder einmal&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;richtig wohl gefühlt, wie ein Mensch eben!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-1678799957263055474?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/1678799957263055474/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=1678799957263055474' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/1678799957263055474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/1678799957263055474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2005/12/7-geburtstag-feiern-mit-assistenz.html' title='7. Geburtstag feiern mit Assistenz'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-4297078337123333630</id><published>2005-11-30T13:04:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:05:37.414+01:00</updated><title type='text'>6. Kommunikation aber wie…? Oder, wie sag ich`s meiner Assistentin?</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;In letzter Zeit kommt es oft vor, dass ich meine Assistentin alleine einkaufen schicke,&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;da mein nächstgelegener Laden für mich schwer zugänglich ist. Damit wäre das Zugänglichkeitsproblem für mich aus der Welt geschafft. Ich sage ihr eine kleine Liste von Sachen welche sie für mich einkaufen soll und nehme natürlich an, dass ich genau diese Sachen wenig später in den Händen halten werde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Hier habe ich genau den ersten Denkfehler gemacht nämlich den, wie sich meine Assistentin zu verhalten hat, wenn es ausgerechnet einmal diese Produkte nicht zu kaufen gibt. Ich habe es als selbstverständlich angesehen, dass meine Assistentin nichts bringt, wenn sie nicht genau das Produkt findet, welches ich in Auftrag gegeben habe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Meine Assistentin ist sehr gewissenhaft und hat mir deshalb ein ähnliches Produkt gebracht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich habe mich über ihre Initiative einerseits gefreut, andererseits aber geärgert. Gefreut darum, weil sie wirklich alles daran setzt, ihren Job gut zu machen. Geärgert darum Was soll ich jetzt mit diesen falschen Produkten anfangen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Eine ganze Weile habe ich darüber nachgedacht was an unserer Kommunikation falsch gelaufen sein könnte. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich noch präziser sein muss in meinen Anweisungen. Das heisst, dass ich ihr auch sagen muss was zu geschehen hat, wenn sie meinen Auftrag nicht der vorgesehenen Weise erfüllen kann.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Soweit, so gut, aber wie sage ich ihr das nun, wegen dieser Einkaufsgeschichte Sicher nicht in&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Moment wo ich noch verärgert bin, sondern ich warte ein bisschen ab, bis ich mich&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;wieder beruhigt habe. Genau dies habe ich gemacht. Ein paar Stunden später habe ich zu ihr gesagt: „ Übrigens, wenn Sie jeweils für mich alleine einkaufen gehen, bitte bringen Sie mir ausschliesslich das gewünschte Produkt und nicht ein Ersatzprodukt, bitte.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Das war für mich ein gutes Beispiel wie wichtig eine präzise Kommunikation zwischen mir und meiner Assistentin ist und es gar nichts nützt, nur die Faust im Sack zu machen und ärgerlich darüber zu sein.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-4297078337123333630?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/4297078337123333630/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=4297078337123333630' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/4297078337123333630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/4297078337123333630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2005/11/6-kommunikation-aber-wie-oder-wie-sag.html' title='6. Kommunikation aber wie…? Oder, wie sag ich`s meiner Assistentin?'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-2185026324488322559</id><published>2005-11-23T13:03:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:04:31.078+01:00</updated><title type='text'>5. Arbeiten mit meiner Assistentin</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich setze meine Assistentin in verschiedenen Bereichen ein, eben wo es gerade brennt. Sie gibt mir auch Assistenz an meinem Arbeitsplatz. Sie wäscht ab, putzt den Boden und räumt Lebensmittel ein. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Gerade um diese Tätigkeiten bin ich sehr froh, denn jetzt kann ich einen „echten“ Beitrag an „meine“ Firma leisten. Dies sind alles Tätigkeiten, welche ich aus behinderungsbedingten Gründen nicht zu meiner Zufriedenheit erledigen konnte. Was vorher viel Zeit&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;brauchte, geht jetzt ganz leicht und vor allem schnell. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Dies ist ein Bereich, wo sie selbständig arbeitet. Ich habe hier vorab natürlich eine Einführung gegeben worauf sie zu achten hat. Das klappt sehr gut so! In der Zwischenzeit kann ich etwas anderes erledigen. So kann ich meine Zeit mit Assistenz doppelt nutzen. Sie assistiert mir aber auch bei anderen Büroarbeiten. Sie unterstützt mich auch beim Ordnung machen und Ordnung halten&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;tippt einen Text den ich ihr diktiere, schreibt E-Mails, Briefe, assistiert mir bei den Aufgaben die ich als Arbeitgeberin, regelmässig zu erfüllen habe. Ohne ihre Assistenz würde dies alles viel zu lange dauern und würde mich an den Rand der Verzweiflung bringen, weil ich physisch gar nicht in der Lage dazu bin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Manchmal gibt es zwar ein bisschen Schwierigkeiten zwischen uns, nämlich dann, wenn ich einen privaten Brief oder einen Brief überhaupt schreiben will. Wenn ich ihr einen Brief diktiere passiert es manchmal, dass sie in ihren Worten schreibt und nicht in meinen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Für mich ist es ganz wichtig, dass meine eigenen Worte verwendet werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Aber ich denke das ist mein Fehler, weil ich mich vorher nicht klar genug ausgedrückt habe. Ihre Aufgabe ist es ja meine Finger auf der Tastatur zu ersetzen, nicht meine Gedanken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich denke, dass wir schon ein sehr eingespieltes Team, im Bereich Arbeitsassistenz sind.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-2185026324488322559?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/2185026324488322559/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=2185026324488322559' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2185026324488322559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2185026324488322559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2005/11/5-arbeiten-mit-meiner-assistentin.html' title='5. Arbeiten mit meiner Assistentin'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-2640699694609077657</id><published>2005-11-22T13:02:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:03:11.958+01:00</updated><title type='text'>4. Ferienvorbereitungen mit persönlicher Assistenz</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Dies war in zweierlei Hinsicht etwas Neues. Einmal nicht nur in der eigenen Stadt Ferien machen zu können, sondern auch mit meiner persönlicher Assistentin, also zu Zweit, in die Ferien zu fahren. So war für mich klar, ein paar wichtige Fragen zum Voraus abzuklären. Ob wir denn ein Doppelzimmer nehmen könnten oder ob sie ein Einzelzimmer bevorzugen würde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Es galt auch eine Pausenregelung zu finden für meine Assistentin. Auch war für mich eine grosse Frage ob wir uns vertragen können, über längere Zeit, auf so engem Raum und so nahe beisammen. Bis anhin war es so, dass wir jeweils nur ein paar Stunden pro Tag zusammen waren. Das war sowohl für meine Assistentin wie auch für mich ein Thema. Ich fand es gut, dass wir es schon vor unserer Abreise besprochen hatten. Dennoch haben wir nicht darüber gesprochen was passiert wenn wir uns nicht verstehen. Auch war da noch ein anderes Problem für mich. Meine Assistentin hatte mich noch nie vorher nackt gesehen. Diesen Teil habe ich immer anderen Pflegepersonen überlassen und wie würde sie reagieren, wenn ich in die Windeln machen würde. Ich wusste zwar vom Vorstellungsgespräch, dass es ihr nichts ausmachen würde meine Windeln zu wechseln. Dies war übrigens neben dem Füttern ein wichtiges Kriterium für ihre Anstellung. Im Gegensatz zum Füttern würde ich nie einen Freund bitten mir die Windeln zu wechseln, da dies etwas sehr intimes ist und ich es als Zumutung ihm gegenüber empfinden würde. In so einem Fall würde ich mich nicht mehr als seine Partnerin fühlen. Ich empfinde das Gefüttert werden von einem Freund als etwas sehr schönes darum, weil man sich sehr nahe kommt und weil ich es auch als lustvoll empfinde und zwischen uns eine besondere Atmosphäre entsteht. Aber es muss auch gesagt werden, dass ich mich nicht von jedem füttern lasse. Damit will ich nicht sagen, dass meine Assistentin mich weniger gut füttert, aber es ist einfach anders.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Als meine Assistentin mir den Koffer packte, sagte ich ihr, dass sie auch Handschuhe einpacken soll. Dabei bemerkte ich, dass sie nur wenige davon eingepackt hatte was mich sehr freute, weil ich sonst immer nur mit Handschuhen angefasst werde. Und das übrige Pflegepersonal sogar mit Handschuhen kocht und mich auch damit füttert. Dabei komme ich mir vor wie ein Stück Fleisch und nicht wie ein lebendiger Mensch.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-2640699694609077657?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/2640699694609077657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=2640699694609077657' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2640699694609077657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2640699694609077657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2005/11/4-ferienvorbereitungen-mit-persnlicher.html' title='4. Ferienvorbereitungen mit persönlicher Assistenz'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-2767985383832134553</id><published>2005-11-21T13:01:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:02:06.247+01:00</updated><title type='text'>3. Praxis und Theorie mit persönlicher Assistenz</title><content type='html'>&lt;b style=""&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Früher einmal habe ich davon geschrieben, dass ich zwei Bedingungen die sie unbedingt als meine persönliche Assistentin erfüllen musste für ihre Anstellung: Das Füttern und das Windeln wechseln. Mit dem Füttern habe ich bis heute keine Probleme, auch in der Öffentlichkeit nicht. Und ich finde auch, dass wir dies sehr gut im Griff haben, auch wenn meine Assistentin und ich gleichzeitig essen. Mit dem Windeln wechseln sieht das in der Praxis schon etwas anders aus. Ich habe es bis heute noch nicht geschafft sie darum zu bitten, obwohl ich schon oft schmutzige Windeln gehabt habe. Ich habe mich natürlich gefragt warum das so ist. Ich glaube, ich schäme mich vor ihr und befürchte auch, dass ich danach ihren Respekt als Arbeitgeberin verliere. Obwohl das unter anderem ein wichtiges Anstellungskriterium war. Aber spätestens wenn es nicht mehr anders geht, wird sie mir die Windeln wechseln müssen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich habe mir natürlich viele Gedanken gemacht über meine Rolle als Arbeitgeberin. Wie möchte ich sein? Wie möchte ich unser Arbeitsklima gestalten? Meine bisherige Lebenserfahrung hat gezeigt, dass mich oft andere Leute nicht als vollwertigen Mensch behandeln. Aber als Arbeitgeberin will ich ja ernst genommen werden. Und ich will ein gutes Arbeitsklima schaffen. Am liebsten wäre es mir, ich könnte nach Hause kommen und einfach mal nichts tun, einfach mal da sitzen und nachdenken. Aber manchmal habe ich das Gefühl nicht ich sei der Chef, gerade wenn ich mich etwas entspanne, sondern meine persönliche Assistentin. Manchmal kann ich das humorvoll nehmen und dann frage ich sie einfach, “ wer ist denn hier eigentlich die Chefin“ und wir müssen beide lachen und so wird es zu einem „geflügelten Wort“. Natürlich gibt es auch Sachen zwischen uns die sehr schwierig sind und eigentlich würde ich in einer solchen Situation ausflippen oder gar weinen. Das passt aber nicht zum Bild einer Arbeitgeberin, nach meiner Meinung. Ich erinnere mich gut an eine Situation bei welcher ich am liebsten davon gefahren wäre oder sie angefahren hätte. Stattdessen habe ich nur gesagt, dass es mir nicht gefällt was sie sagt und dass wir zu einem späteren Zeitpunkt darüber reden werden. Ich erinnere mich weiter an eine etwas schwierige Situation, nämlich nach dem Ende der Probezeit meiner Assistentin. Da habe ich ihr gesagt, dass ich sie gerne behalten würde, aber dass ich dieses und jenes anders haben will. Sie jedoch hat nur gesagt, dass sie weiterhin für mich arbeiten möchte, ohne jedoch etwas Weiteres über mich als Arbeitgeberin zu sagen. In diesem Moment kam ich mir etwas komisch und daneben vor.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-2767985383832134553?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/2767985383832134553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=2767985383832134553' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2767985383832134553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/2767985383832134553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2005/11/3-praxis-und-theorie-mit-persnlicher.html' title='3. Praxis und Theorie mit persönlicher Assistenz'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-3585717547551499188</id><published>2005-11-15T12:58:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T13:00:35.605+01:00</updated><title type='text'>2. Wie ich zur persönlichen Assistenz kam</title><content type='html'>&lt;a name="113205978987948627"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Von Kindesbeinen an wurde ich darauf trainiert, trotz meiner Behinderung alles selber zu machen. Ich war zuerst gar nicht begeistert von dieser Idee. Denn das bedeutete am Anfang, dass ich zwei Stunden früher aufstehen musste um mich alleine anziehen zu können. Ich hatte eine Bank vor meinem Bett, wo ich mich jeweils drauf gesetzt hatte, ziemlich mürrisch und den Tränen nahe versuchte ich jeweils „das Selber anziehen“ zu verhindern, indem ich nach meiner Mutter rief. Sie aber liess sich davon nicht beeindrucken und antwortete mir jeweils: „Probiers noch mal selbst, ich komme gleich“. So trainierte ich immer weiter, bis ich es schlussendlich in einer halben Stunde schaffte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;So ging es mir mit verschiedenen Sachen, welche mir die Selbständigkeit ermöglichten. Ich war sehr stolz auf meine Selbständigkeit.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Mit 26 Jahren zog ich in meine erste, eigene Wohnung und konnte darin meine Selbständigkeit so richtig ausleben. Ich war mein eigener Herr und Meister.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Vor etwa 10 Jahren, von einem Tag auf den anderen, schien es mir dass meine Selbständigkeit entgleiten würde. Ich bekam eine zweite Lähmung, welche einen sofortigen Wohnungswechsel in eine rollstuhlgängige Wohnung, (inkl. Rollstuhlgängiges Badezimmer, welches ich vorher nicht hatte) nötig machte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich erinnere mich noch genau, als mein Pflegebett in die neue Wohnung geliefert wurde. Denn das war eine der Bedingungen welche mir die Spitex auferlegt hatte, damit sie meine Pflege morgens übernehmen würden. Aber es sollte noch schlimmer kommen, aus damaliger Sicht gesehen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Heute lebe ich mit 3,5 Std. Spitex am Tag, die mir ermöglicht aufzustehen und ins Bett zu gehen. Dies ist das absolute Minimum, welches mir erlaubt trotz zunehmender Behinderung in meiner eigenen Wohnung weiterzuleben ohne in ein Heim zu müssen. Was für mich bedeuten würde, mein jetziges Leben aufgeben zu müssen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Viel wichtiger für mich ist meine persönliche Assistentin, welche mich durch mein Leben begleitet und die ausgefallenen Funktionen und Tätigkeiten meines Körpers, übernimmt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Wie kam ich nun zu dieser persönlichen Assistenz: Natürlich habe ich mich während meiner Arbeit schon damit befasst, wo ich noch nicht im Traum daran gedacht habe, dass ich einmal selbst, persönliche Assistenz brauchen würde. Ich dachte zu dieser Zeit, dass sei etwas für andere Behinderte, aber sicher nicht für mich. Der Stolz meiner Selbständigkeit war immer noch in mir drin, obwohl man nicht mehr von Selbständigkeit sprechen konnte, so wie ich sie vorher kannte. Alles schien dramatisch und ausweglos. Ich stand vor dem Nichts und wollte es für lange Zeit nicht wahr haben, dass mir zum Beispiel alles aus den Händen fällt. Ich habe lange mit dieser Situation gelebt, bis mein Leben unerträglich wurde. Zur gleichen Zeit schien sich aber bei der Arbeit eine Möglichkeit aufzutun, nämlich die dritte Ergänzungsleistung (für Pflege und Betreuung). Ich dachte, diese Ergänzungsleistung könnte auch eine Möglichkeit für mich sein, meine persönliche Lebenssituation zu verbessern. Schlimmer konnte es ja nicht werden. Eines war auch ganz klar für mich. Es sollte möglichst keinen Mehraufwand an Arbeit für mich bedeuten weil, davon hatte ich schon mehr als genug und ich bin auch nicht der Typ Mensch, der auf der Strasse oder sonst wo Leute ansprechen würde wegen einem Assistentenjob bei mir. So kam ich dann auf die Idee ein Inserat im Internet aufzugeben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Und es dürfte dann auch nichts kosten, das war meine Vorgabe. Denn ich wollte kein eigenes Geld in meine Assistenz stecken. Dies nahm ich mir damals vor.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich habe dann einen Platz gefunden für mein Gratisinserat (&lt;a href="http://www.gratis-inserate.ch/"&gt;www.gratis-inserate.ch&lt;/a&gt;).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Dennoch machte ich mir keine grossen Hoffnungen, dass ich eine Antwort bekommen würde. Es haben sich aber zwei Leute gemeldet, eine Frau per e-Mail und eine Frau per Telefon. Die Frau per e-Mail konnte ich leider nicht erreichen, mit der Frau am Telefon machte ich innerhalb der folgenden halben Stunde einen Termin ab.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Sie hatte eine sehr zackige Stimme, welche mich ein wenig erschreckte und ich mich mit der Frage beschäftigte, was sie wohl für ein Mensch sein würde. Zudem war ich an diesem Nachmittag ganz alleine im Büro. Mir wäre es viel lieber gewesen, wenn noch jemand dabei gewesen wäre. Aber wie heisst es so schön, wer A sagt muss auch B sagen. Ich hatte mir vorweg ein paar Bedingungen überlegt die sie unbedingt erfüllen musste, damit ich sie anstelle. Denn das hatte ich von meinen ausländischen KollegInnen gelernt, dass es sehr wichtig ist&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;zu sagen was man braucht. Ansonsten würde die ganze persönliche Assistenz keinen Sinn machen und somit auch für mich keine bessere Lebensqualität bringen. Ich hatte zwei Dinge die mir sehr wichtig waren nämlich, dass sie mir die Windeln wechseln und mich füttern kann. Bei unserem Vorstellungsgespräch trat ich dann ziemlich rasch mit meinen Bedingungen an sie heran. Ich weiss nicht wie oft ich sie danach gefragt hatte, aber sie bejahte meine Fragen und so kam es, dass sie meine erste persönliche Assistentin wurde. Das war Anfang März 2005.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-3585717547551499188?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/3585717547551499188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=3585717547551499188' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/3585717547551499188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/3585717547551499188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2007/03/2-wie-ich-zur-persnlichen-assistenz-kam.html' title='2. Wie ich zur persönlichen Assistenz kam'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6907731173399296868.post-1664218184778338991</id><published>2005-11-12T12:54:00.000+01:00</published><updated>2007-03-14T12:56:04.749+01:00</updated><title type='text'>1. Über mich</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Jemand aus meiner Umgebung fragte mich ob ich einen Blog schreiben würde, über persönliche Assistenz. Zuerst war ich nicht begeistert von dieser Anfrage. Wer sollte es denn interessieren, etwas über persönliche Assistenz zu erfahren und vor allem auch über meinen Umgang damit. Persönliche Assistenz ist ja ganz etwas Persönliches und Intimes. Ich bin sehr froh, dass ich mich entschieden habe anonym zu schreiben. Dennoch ein paar Angaben zu meiner Person . Ich bin behindert und ich habe eine fortschreitentende Behinderung. Ich lebe allein in einer eigenen Wohnung und ich arbeite. Meine Arbeit ist mein Lebensinhalt. Ich mag Filme und gutes Essen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich lebe mit persönlicher Assistenz seit März 2005. Mein Leben hat sich durch persönliche Assistenz stark verändert. Ich kann mehr Dinge in weniger Zeit erledigen. Ich kann wieder auswärts essen gehen, ohne mich schämen zu müssen weil es so eklig aussieht wenn ich selber essen muss. Meine Assistentin füttert mich ja. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Ich möchte anderen behinderten Menschen Mut machen zu einem Leben mit persönlicher Assistenz, deshalb schreibe ich diesen Blog!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6907731173399296868-1664218184778338991?l=sarinablog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sarinablog.blogspot.com/feeds/1664218184778338991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6907731173399296868&amp;postID=1664218184778338991' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/1664218184778338991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6907731173399296868/posts/default/1664218184778338991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sarinablog.blogspot.com/2005/11/1-ber-mich.html' title='1. Über mich'/><author><name>sarina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00790859149412084038</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://www.zslschweiz.ch/Archiv/Bilder/Sarina.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
